Neue Wildbienennisthilfe

Nachdem die Stadt Leonberg neben dem neu erstellten Rathaus auch Wildblumenwiesen angelegt hat, bat sie die Schlammbrüder, ein Wildbienenhaus aus der bewährten und attraktiven Baureihe dort aufzustellen. Diese sagten gerne zu und bauten in mehr als 190 Arbeitsstunden das 8. Wildbienenhaus dieser Reihe. Aus optischen Gründen musste allerdings auf das bewährte Ziegeldach verzichtet werden, denn die moderne Architektur des Rathauses hätte mit dem nicht harmoniert. So wurde das Dach aufwendig mit Schindeln aus kanadischer Rotzeder gedeckt. Diese neue Wildbienennisthilfe wurde am 20. November unter Beisein der Verantwortlichen der Stadt Leonberg fertig gestellt und findet allgemeinen Anklang.

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Eidechsenumsiedlung

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Die Vorbereitungsarbeiten für die Überdeckelung des Eltinger Blicks laufen. Dazu gehört auch die Umsiedlung der dortigen Zauneidechsenpopulation. So wurden in diesem Sommer von den Schlammbrüdern die Steinriegel und Steinhaufen am Eltinger Blick aufgelöst. In diesen hatten zahlreiche Eidechsen Unterschlupf und Überwinterungsgelegenheit gefunden. Die Steine mussten mühsam den steilen Hang nach unten getragen werden und wurden dann auf der Ausgleichsfläche zu neuen Steinriegeln aufgeschichtet.

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Finanziert durch die großzügige Spende einer Gönnerin konnte im April im Tiefenbachbiotop eine große Kornelkirsche gepflanzt werden. Dieser Frühblüher ist eine wichtige Nahrungsquelle für die ersten Wildbienen und die gerade aus der Winterstarre erwachten ersten Falter, die beide in diesem Biotop in großer Zahl auftreten.

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Seit Jahren konnten in Leonberg immer wieder Brutversuche von Dohlen beobachtet werden. Leider führten alle nicht zum Erfolg. Nachdem sich nun im Winter ein Trupp Dohlen in den hohen Bäumen des Biotops im Gewann Unter Laiern aufhielt, wurde kurzfristig beschlossen, diesen ein Brutangebot zu machen. Dietrich Trachte baute den attraktiven Vögeln schnell vier komfortable Eigenheime und mit Hilfe einer Hebebühne wurden diese rechtzeitig vor der Brutsaison von Dietrich Trachte und Theo Fischer in 10 bis 14 m Höhe an diesen hohen Bäumen aufgehängt. Da Dohlen gerne in kleinen Gesellschaften brüten, ist man in der Gruppe zuversichtlich, dass das Angebot in den nächsten Jahren angenommen wird.

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In den ersten Februarwochen war das Eis auf den Biotopteichen dick genug, um begangen werden zu können. Dies nutzt die Gruppe gleich für einen Sondereinsatz. Das über 4 m hohe Schilf im unteren Tiefenbachlaichgewässer konnte zu einem Teil abgemäht werden und der defekte Teichmönch im oberen Tiefenbachlaichgewässer konnte instand gesetzt werden. Bei ihm war in den Dichtungskammern ein großer Teil des dichtenden Sägmehls durch Käferfraß verschwunden, so dass der Pegel schon bedrohlich abgesunken war.

Rückblick 2018


In den 6 großen Biotopen war bisher nur noch das im Gewann "Unter Laiern" ohne große Wildbienennisthilfe. Diese Lücke wurde jetzt geschlossen. In über 200 Arbeitsstunden wurde von der Gruppe die vorläufig letzte Wildbienennisthilfe dieser Baureihe hergestellt und im Gewann "Unter Laiern" aufgestellt. Für Bienennahrung wurde dort in den letzten Jahren bereits gesorgt. Einige Salweiden, eine große Kornelkirsche und zahlreiche Frühblüherarten in der Wiese werden für einen regen Zuspruch und eine dichte Belegung der Brutzellen durch viele Wildbienenarten sorgen.

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Seit vielen Jahren wurde er in Leonberg nicht mehr gesichtet. Nun ausgerechnet in dem Jahr, in dem er zum Schmetterling des Jahres 2018 gewählt wurde, hat sich der Große Fuchs das Tiefenbachbiotop als Lebensraum augesucht.

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Die Anlage einer neuen Schmetterlingswiese aus dem Vorjahr auf dem Erweiterungsstück beim Naturdenkmal Tiefenbach schritt voran. Im ersten Jahr wuchsen vor allem zahlreiche Wilde Karden und Kohlkratzdisteln, die zu den besonders insektenfreundlichen Pflanzen gehören. Diese lockten dann auch neben vielen Wespen-, Schwebfliegen- und Wildbienenarten auch zahlreiche Falter an.

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Vor allem die Kaisermäntel waren mit zahlreichen Exemplaren vertreten, darunter auch zwei der sehr seltenen dunklen Variation der weiblichen Falter.

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Am 27. Mai fand die alljährliche Führung per Fahrrad durch die Biotope statt. Bei herrlichem Wetter konnte Michael Kast 25 Teilnehmerinnen und Teilnehmer begrüßen. Auf Grund der hohen Teilnehmerzahl und der vielen interessanten Objekte, die zum genaueren Betrachten einluden, dauerte die Führung über viereinhalb Stunden.

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Bisher war in den Biotopen jährlich höchstens ein grünfüßiges Teichhuhn zu Gast. In diesem Jahr sind dank des dichten Schilfgürtels in vier Teichen gleich vier Teichhuhnfamilien zu Gast. Woher das grünfüßige Teichhuhn seinen Namen hat ist am Bild leicht zu erkennen.

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Rückblick 2017

Fotoausstellung

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Die Fotoausstellung "Die Biotope der Schlammbrüder und ihre Bewohner" in der Eltinger Kreissparkassenfiliale wurde bis in dieses Jahr verlängert, da das Interesse der Öffentlichkeit nicht nachließ. Auf 12 Wänden wurden 48 Bilder aus den 4 Feuchtbiotopen und den 2 Trockenbiotopen gezeigt, auf denen Libellen, Falter, Amphibien, Reptilien und blühende Raritäten aus der Welt der Pflanzen zu sehen waren.

Schilfmähen auf dem Eis

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Der kalte Winter machte es möglich. Erstmals nach 5 Jahren war das Eis auf den Seen so dick, dass das Schilf im Tiefenbachbiotop gemäht werden konnte.

Neue Wildbienennisthilfe

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Am 7. Juni war es soweit: Die neue Wildbienennisthilfe der Schlammbrüder wurde im Gewann Steig aufgebaut. Sie ist genau so konstruiert wie die bereits aufgestellten 4 anderen und soll durch ihre Nachbarschaft zur Girshalde und der dortigen Nisthilfe ein weiterer Baustein in der Vernetzung der Biotope darstellen. Auch für die Nahrung der Wildbienen wurde durch die Pflanzung von 3 Kornelkirschen gesorgt. Ihnen wurden noch 2 männliche Salweiden (Palmkätzchen) hinzugefügt. Beide Pflanzen sind als ausgesprochene Frühblüher von großer Bedeutung für die früh fliegenden Wildbienen und auch Falter. Insgesamt waren es beinahe 200 Arbeitsstunden, die für die Herstellung und den Aufbau der Nisthilfe aufgewendet werden mussten.

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Besuch des Landrats

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Am 14. Juni kamen Landrat Roland Bernhard (3.von links) und Herr Koch vom AWB Böblingen (1. von links) zu den Schlammbrüdern. Sie erhielten eine Führung durch sämtliche Biotope und erlebten dabei auch Mitglieder der Gruppe bei der Arbeit. Beim anschließenden Vesper und Umtrunk gab es genügend Gelegenheit zum Gedankenaustausch, bei dem sich beide ausgesprochen beeindruckt von den Leistungen für unsere Umwelt zeigten.

Ausgleichsfläche am Eltinger Blick

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Im Vorgriff auf die Überdeckelung des Eltinger Blicks wurde am Hang in südlicher Richtung eine Ersatzfläche für die Flora und die Fauna am Eltinger Blick geschaffen. Dabei trat zum Leidwesen der Verantwortlichen ein großer Bestand von Ampfer auf. Dem musste die Arbeitsgruppe mehrfach mit viel Einsatz zuleibe rücken, um die gewünschte Blütenvielfalt zu erzielen, die für ein Ersatzhabitat für Falter, Heuschrecken, Wildbienen, Käfer, usw. nötig ist

Erweiterung des Tiefenbachbiotops

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Die Stadt Leonberg konnte ein angrenzendes Grundstück mit 6 ar Fläche erwerben, das nun ebenfalls von der Arbeitsgruppe gepflegt wird. Es soll vor allem der Schmetterlingspopulation dienen, weshalb es mit den gleichen Exemplaren einer Hochstaudenflur wie daneben bepflanzt wird. Dazu gehören Mädesüß, Blutweiderich, Minze, Weidenröschen, Gilbfelberich, Disteln, Wilde Karde und Wasserdost.